ZUKUNFT MACHEN – hier geht’s zum Vorstellungsvideo von Patrick Puhlmann

 

Inhaltsverzeichnis:

1. JUNG. DYNAMISCH. SDL – ZUKUNFT MACHEN – Was steckt hinter dem Slogan?

2. Meine Haltung – meine Schwerpunkte

3. Meine Themen

 

1. JUNG. DYNAMISCH. SDL – ZUKUNFT MACHEN – Was steckt hinter dem Slogan?

Unser Landkreis ist Jung & Dynamisch oder sollte das zumindest sein. SDL feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. In dem Alter gilt man mitunter noch als jugendlich. Mit meinen 36 Jahren bin ich dagegen jedenfalls ein alter Knacker.

Der ernste Kern dahinter: Ich begreife unseren noch jungen Landkreis als eine Region, die mit allen Schwierigkeiten noch im Werden ist und nicht als einen absteigenden Ast, an dessen Ende irgendjemand das Licht ausmacht. Ich gehe mit der Haltung heran: „Wir haben die Zukunft noch vor uns – Wir müssen sie aber auch machen.“

„Zukunft machen“ ist nicht nur Spruch, sondern Anspruch an mich selbst: Die Amtszeit eines Landrats ist 7 Jahre. 7Jahre sind verwaltungstechnisch alles andere als eine Ewigkeit. Sie müssen aber ausreichen für zwei Dinge:

Erstens: Eine gemeinsame Vision für das Leben der Zukunft in unserer Region

Es gibt in einzelnen Gemeinden des Landkreises, in den Unternehmen, Einrichtungen und Vereinen, in den Verwaltungen, bei Kommunalpolitikern und bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich Gedanken machen, bereits heute clevere Ideen, gute Antworten und Lösungsansätze auf die besonderen Herausforderungen hier vor Ort haben. Diese müssen wir aufnehmen und neue entwickeln. Daraus entwerfen wir eine gemeinsame Vision für das Leben der Zukunft in der gesamten Region. Ich bin überzeugt: Eine hohe Lebensqualität und einen Ruck nach vorn erreichen wir nur im Verbund der Gemeinden des Landkreises und darüber hinaus. Alles andere droht zum wirkungsarmen Flickenteppich zu werden. So etwas bleibt natürlich immer ein laufender Prozess und dennoch muss es über das Entwickeln von Visionen hinausgehen…

zweitens: eine gemeinsame Strategie, die das Erreichen dieser Vision fest im Blick hat und erste Ergebnisse zeigt: Visionen allein sind für 7 Jahre Landratsarbeit natürlich nicht genug. Mein Anspruch: Maßnahmen müssen umgesetzt und erste positive Auswirkungen sichtbar sein und beide müssen die verabredeten Ziele und Strategien widerspiegeln. Instrumente zur Förderung und Steuerung gibt es bereits heute reichlich. Um erfolgreich wirken zu können, müssen sie aber alle auf diese Ziele ausgerichtet werden.

Zusammengefasst sagt der Slogan also in etwa aus: Ein noch junger Landkreis hat alle Chancen in jeder Hinsicht groß zu werden. Gemeinsam finden wir Ziele und Visionen von unserem Leben der Zukunft, die wir strategisch und konsequent angehen.

 

2. Meine Haltung – meine Schwerpunkte

A – klare Vision, klare Ziele, klare Maßnahmen:   Wenn wir eine klare Vision verabredet haben. Wenn wir daraus klare Ziele formuliert und erste Maßnahmen umgesetzt haben. Dann sehe ich ein positives Leben der Zukunft in diesem Landkreis, auch weit über die eigene Amtszeit hinaus. Erst dann kann ich am Ende nach 7 Jahren mit einer Amtszeit als Landrat zufrieden sein.

B – Transparenz:    Für Klarheit sorgt auch eine transparente Politik, in der Entscheidungen öffentlich gemacht und ihr Zustandekommen erklärt wird. Transparenz heißt aber auch Offenlegung und Debatten abseits von Hinterzimmern. Die weltweit renommierte Organisation Transparency International gibt eine Reihe von Empfehlungen für eine transparente Kommunalpolitik, die vorbeugt gegen verdeckten Lobbyismus oder Korruption.

C – Führungsverhalten und Proaktive Verwaltung:   Auch die beste Idee braucht für ihren Erfolg jemanden, der sich dahinter klemmt. Ob dies gelingt hängt auch maßgeblich von der Kultur in einer Verwaltung und damit auch dem Verhalten der Führungsperson ab. Ich stehe für einen Führungsstil, der die im Haus vorhandene Expertise einbindet und pflegt. Deshalb werde ich es fördern, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Eigeninitiative entwickeln und Ideen nicht nur auf den Tisch legen, sondern sich auch mit Leidenschaft dafür einsetzen, wenn sie überzeugt sind. Letztendlich trage natürlich ich die Verantwortung und entscheide nach meinem inneren Kompaß. Aber auch wenn sich die Idee nicht durchsetzt, darf ihr Verfechter daraus keinen Schaden erleiden. Nur so sind Stillstand und das Ausbremsen wertvoller Impulse für unseren Landkreis seitens der Verwaltung zu verhindern.

 

3. Meine Themen

A – Mobilität. Nahverkehr. Lebensqualität.

Für einen öffentlichen Nahverkehr der Zukunft, der nicht an den Bedürfnissen der Menschen vorbeifährt: Jugendliche brauchen flexiblere Fahrzeiten nachmittags und spät abends. Ältere Menschen brauchen einen Haustürservice – nur dann können Sie bis ins hohe Alter in Ihrem zu Hause bleiben.

Örtliche Initiativen von Bürgerbussen werden gestärkt.

Es braucht eine Koordinationsstelle für den Ausbau des Radwegenetzes mit attraktiven Touristenrouten und sicheren Alltagsstrecken.

 

B – Ehrenamt

Ehrenamt braucht Hauptamt: Schaffung einer Anlaufstelle für Vereine und Initiativen zum Beispiel zur Bewältigung von bürokratischen Anforderungen und Behördenwegen.

Feuerwehr und andere Lebensretter: Konsequente Investition in Ausrüstung und das Angebot einer gemeindeübergreifenden Kleiderkammer für Neuausstattung und schnellen Ersatz.

 

C – Gesundheit & Soziales

Rettungswagen vor Ort in max. 12 Minuten: Neue Rettungswachen jetzt.

Entlastung für pflegende Angehörige: Ambulante Hilfen und Tagespflegeeinrichtungen in kleinen Gemeinden werden gefördert.

Ärzte wollen Ärzte und selten Unternehmer sein: Der Landkreis übernimmt den Praxisbau und fördert mit der kassenärztlichen Vereinigung Anstellungsmodelle.

 

D – Arbeit. Wirtschaft. Digitalisierung.

Der Landkreis als attraktiver Wohn- und Arbeitsort der Zukunft: Machen wir den digitalen Wandel zum Erfolg. Dazu brauchen wir mehr als neue Kabel und Sendemasten. Wir brauchen die digitale Vernetzung überall: Zu Hause, im Unternehmen, im Verein und in Behörden.

Eine Wirtschaftsförderung, die rausgeht und für Ansiedlung wirbt: Ich will zukunftsgerichtete Unternehmen, die attraktive Arbeitsbedingungen und gut bezahlte Jobs bieten und die unsere natürlichen Ressourcen intakt lassen.

 

E – Klima. Umwelt. Landwirtschaft.

Unsere Windräder – unsere Bürgerenergie: Menschen und Unternehmen im Landkreis müssen von neuen Anlagen stärker profitieren. Zum Beispiel mit kostenlosen Ladestationen in jeder Ortschaft.

Klimaschutz als Chefsache: Öffentliche Gebäude werden auf erneuerbare Energie bei Heizung und Strom umgestellt.

Konsequenter Hochwasserschutz und ein modernes Wassermanagement gegen Ernteausfälle in Dürrezeiten.

 

F – Bildung und Teilhabe

Für eine gute kindliche Entwicklung brauchen wir Freiräume und eine anerkennende Atmosphäre in Kitas und Schulen.

Mein Ziel: Alle Schulstandorte und die Schulsozialarbeit bleibt erhalten.

Teilhabe sichern: Niedrige Kosten für Familien, mehr Barrierefreiheit, Jugendarbeit und Sprachförderung stärken.

 

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